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Es
scheint, als würde es zum Wesen des Menschen gehören, seine Umwelt zu
verschmutzen. Doch längst geht es nicht mehr nur um die Siedlungs- und
Zivilisationsreste, die am Wegesrand liegen bleiben. Im Laufe der vergangenen
Jahrhunderte hat der Mensch Teile der Natur unwiederbringlich zerstört.
Inzwischen sind nicht nur viele Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben
bedroht. Das ganze Ökosystem Erde ist gefährdet. Und obwohl die erste
internationale Konferenz für Naturschutz schon 1913 in Bern stattfand,
hat sich der Zustand der Umwelt global weiter verschlechtert.
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Ausschnitt
aus dem Film "Auf brennendem Eis" von 1994,
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![]() das ist 17 Jahre her und nichts, hat sich geändert!! |
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Unternehmen wie Shell, Total, BP, Agip und Rosneft machen sich seit Jahrzehnten mitschuldig an der Klimakatastrophe. Die Gier nach dem schwarzen Gold hat fatale Folgen: Ölkonzerne fackeln systematisch Erdgas ab, das bei der Ölgewinnung austritt. Damit sparen sie zwar Geld, vernichten aber gleichzeitig enorme Energiemengen und richten gewaltige Umweltschäden an. Ein Skandal, der von der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet bleibt. So machen sich große Ölförderunternehmen seit Jahrzehnten mitschuldig an der Klimakatastrophe. |
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Nach
50 Jahren Ölförderung ist das Nigerdelta völlig verschmutzt. |
Anstatt dieses Gas zu nutzen, verbrennen Ölförderkonzerne den wertvollen Rohstoff, obwohl Erdgas als ein Energieträger der Zukunft gilt und fossile Brennstoffe immer knapper werden. Das Ausmaß der Energieverschwendung ist enorm. Durch das sogenannte „Gas Flaring“ verpufft jährlich ein Drittel des gesamten europäischen Erdgasbedarfes. Dabei entstehen 400 Millionen Tonnen Treibhausgase, das entspricht dem jährlichen CO2-Ausstoß von rund 500 Millionen Autos. Das scheint jedoch die Ölkonzerne nicht zu interessieren. Ihnen geht es darum, schneller an das schwarze Gold zu kommen. |
![]() Über den Mangroven im Nigerdelta hat sich ein dichter Ölfilm gelegt. |